nein so nicht

Seit 60 Jahren, schon unter dem Gründer Kurt Bollinger, produzieren wir nach bestem Wissen und Gewisssen nach ökologischen, boden- und umweltschoneneden Grundsätzen und haben uns darüber immer wieder in diversen Aus- und Weiterbildungen auf den neusten Stand gebracht. In den letzten ca. 20 Jahren wurden diese Grundsätze immer mehr verwässert.


Auch was die Gebindedoktrin der Firma IFCO angeht und an der sich zur Durchsetzung in der Schweizerischen Gemüsebranche die zwei grossen Detailhändler und später auch noch die mächtige Fenaco-Gruppe gewaltig eingesetzt haben, grenzt an mafia-ähnliche Zustände. Die Kosten für die IFCO-Gebinde (Umlaufgebühr von 74 - 92 Rappen pro Befüllung) trägt der Besteller dieser Gebinde alleine. Und der Besteller ist meistens der Produzent. Als unser Betrieb noch Vertragspartner der Firma IFCO war, betrugen diese Umlaufgebührkosten rund 15% des Umsatzes. Die Grossverteiler und Händler beteiligen sich daran nicht. Für sie enstehen diesbezüglich keine Kosten. Hätten wir den Vertrag mit IFCO nicht gekündigt, wären wir daran zu Grunde gegangen. Ich vermute, dass meine Kollegen nur durch Umgehung der Vertragsbestimmungen und die dadurch erreichten Einsparungen, überhaupt überleben können.


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